Bei der täglichen Menge an zugesandten Druckdaten gibt es natürlich immer wieder fehlerhafte Druckdateien. Und da es meist die gleichen Fehler sind, geben wir hier einen Überblick über die vier häufigsten Probleme. 90 Prozent aller fehlerhaften Daten fallen in eine dieser Kategorien.

zu geringe Auflösung

Zugegeben, es ist schwer zu glauben, aber ein scharfes Bild am Montor mit einer Größe von 3 x 3 cm ist auf eine Größe von 3 x 3 cm gedruckt unscharf und pixelig. Oder scharf gedruckt kleiner als 1 cm.
Deshalb ist es wichtig, Bilder mit 300 dpi Druckauflösung anzulegen. Abhängig von der Monitorauflösung wird dadurch das Bild für einen 25 mm Button (inkl. Beschnitt) am Monitor ca. 10 cm groß und scharf dargestellt. Beachte deshalb bitte die bei den Produktdetails angegebenen Abmessungen für Deine Druckdaten.

Datei enthält Hilfslinien/Hilfskreise

Häufig wird vergessen, die von uns in die Templates eingefügten Hilfskreise vor dem Speichern auszublenden oder zu löschen. Dadurch werden diese mit im JPG abgespeichert. Einmal in der JPG-Datei gespeichert, können diese Kreise nicht mehr entfernt werden und werden somit mitgedruckt. Es gibt Fälle, in denen wir die Hilfsringe mit einer passenden Farbe übermalen können, diese stellen aber die Ausnahme dar.
Deshalb unbedingt darauf achten, Hilfslinien und Kreise vorm Speichern der Druckvorlage auszublenden oder zu löschen!

fehlender Randabstand und Beschnitt

Randabstand und Beschnitt sind zwei unterschiedliche Dinge. Selten wird nur eines nicht berücksichtigt, meist fehlt beides.
Der Randabstand ist der Platz, den Schrift und Elemente, die nicht angeschnitten werden sollen (also ganz auf dem Button zu sehen sein sollen), zum Buttonrand einhalten sollen. Einerseits wirkt ein Ansteckbutton damit meist besser und andererseits werden so keine Teile bei einer Abweichung von der Zentrierung (beim Stanzen oder Pressen) angeschnitten.
Der Beschnitt ist eine Zugabe zur eigentlichen Buttongröße von 4 – 5 mm umlaufend, die Datei hat also eine größere Abmessung als der Button. Der Beschnitt muss immer mit der Hintergrundfarbe gefüllt sein. Er dient hauptsächlich dazu, das auch der Buttonrand bei einer seitlichen Betrachtung eingefärbt ist, aber auch Schneidedifferenzen lassen sich so ausgleichen, ohne aufzufallen.

falscher Farbmodus RGB statt CMYK

Der RGB-Farbmodus ist häufig die Grundlage um Bilder umfassend bearbeiten zu können und auch der Farbmodus, in dem Digitalkameras die Bilder abspeichern. Er stellt auch die Grundlage für die Darstellung an einem Monitor dar. Allerdings kann ein Bild im RGB-Farbmodus Farben enthalten (z.B. stark gesättigte Grün- und leuchtende Blautöne), die nicht druckbar sind. Deshalb ist es wichtig, die Druckdateien im CMYK-Farbmodus zur Verfügung zu stellen. Dabei werden die einzelnen Farbpunkte aus den drei Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb gemischt. Zusätzlich kommt noch Schwarz zum Einsatz, um die Farbtiefe zu erhöhen.
Durch die Problematik der nicht druckbaren Farben kann es teilweise zu unerwünschten Farbabweichungen kommen. Damit Du diese bereits vorher abschätzen kannst, solltest Du Dein Bild selber in CMYK umwandeln. Ansonsten machen wir das automatisch für Dich.

Schwarz ist nicht als Tiefschwarz angelegt

Wird ein CMYK-Schwarz mit 100% Schwarz (0|0|0|100) angelegt, entsteht nur ein sehr dunkles Grau. Um ein tiefes, sattes Schwarz zu erzeugen, sollte zusätzlich 80% Cyan und 70% Magenta hinzu gemischt werden. Das ist dann also ein CMYK-Wert von 80|70|0|100.

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